Chronischer Durchfall beim Hund

Mögliche Ursachen und warum eine ganzheitliche Betrachtung sinnvoll sein kann
Durchfall beim Hund gehört zu den häufigsten Beschwerden, mit denen sich Hundehalter an mich wenden. Besonders belastend wird es, wenn die Probleme immer wiederkehren oder dauerhaft bestehen.
Viele Besitzer kennen die Situation: Der Kot wird kurzfristig besser, doch nach einigen Wochen treten dieselben Beschwerden erneut auf. Die Unsicherheit wächst und die Frage bleibt:
Warum hat mein Hund immer wieder Durchfall?
Wann spricht man von chronischem Durchfall?
Von chronischem Durchfall spricht man, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen oder immer wieder auftreten.
Mögliche Anzeichen sind:
- weicher oder breiiger Kot
- häufiger Kotabsatz
- wechselnde Kotqualität
- Blähungen
- Darmgeräusche
- Gewichtsverlust
- Bauchschmerzen
- Nüchtern-Erbrechen
Nicht jeder Hund zeigt alle Symptome. Oft fällt Besitzern zunächst nur auf, dass die Verdauung ihres Hundes nie wirklich stabil ist.
Mögliche Ursachen für chronischen Durchfall beim Hund
Chronischer Durchfall kann viele verschiedene Ursachen haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- Futtermittelunverträglichkeiten
- Veränderungen der Darmflora
- Parasiten
- wiederkehrende bakterielle Belastungen
- chronische Darmentzündungen
- Stress
- Erkrankungen anderer Organe
- Stoffwechselstörungen
Nicht immer lässt sich eine einzelne Ursache identifizieren. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.
Warum der Darm so wichtig ist
Der Darm erfüllt weit mehr Aufgaben als nur die Verdauung.
Er steht in engem Zusammenhang mit:
- dem Immunsystem
- der Nährstoffaufnahme
- der Hautgesundheit
- dem allgemeinen Wohlbefinden
Gerät das empfindliche Gleichgewicht im Darm aus dem Takt, kann sich dies auf viele Bereiche des Organismus auswirken.
Deshalb lohnt es sich häufig, nicht nur den Durchfall selbst, sondern die gesamte gesundheitliche Situation des Hundes zu betrachten.
Was Hundehalter selbst beobachten können
Hilfreich können folgende Beobachtungen sein:
Seit wann bestehen die Beschwerden?
Treten sie täglich oder schubweise auf?
Gibt es bestimmte Auslöser?
Verändert sich der Kot bei Futterwechseln?
Bestehen zusätzlich Hautprobleme, Juckreiz oder Ohrenentzündungen?
Je genauer diese Informationen sind, desto besser lässt sich die Situation einschätzen.
Die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung
In meiner Arbeit schaue ich nicht ausschließlich auf ein einzelnes Symptom.
Ich betrachte unter anderem:
- die Vorgeschichte des Hundes
- bisherige Erkrankungen
- vorhandene Laborbefunde
- aktuelle Beschwerden
- Lebensumstände
- Fütterung
- mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Symptome
Denn oft ergeben sich erst durch das Zusammensetzen vieler kleiner Puzzleteile wichtige Hinweise.
Wann sollte ein Tierarzt aufgesucht werden?
Akuter Durchfall, insbesondere bei Welpen oder älteren Hunden, sollte stets tierärztlich abgeklärt werden.
Auch bei:
- Blut im Kot
- Fieber
- starker Schwäche
- Gewichtsverlust
- Austrocknung
ist eine zeitnahe tierärztliche Untersuchung wichtig.
Mein Fazit
Chronischer Durchfall beim Hund hat oft nicht nur eine einzige Ursache. Häufig spielen verschiedene Faktoren zusammen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.
Eine ganzheitliche Betrachtung kann helfen, mögliche Zusammenhänge besser zu verstehen und den Hund individueller zu begleiten.
Wenn Ihr Hund immer wieder unter Verdauungsproblemen leidet, unterstütze ich Sie gerne im Rahmen meiner ganzheitlichen Gesundheitsberatung für Hunde.
Allergie beim Hund
Wenn Juckreiz, Hautprobleme oder Ohrenentzündungen immer wieder auftreten
Leckt Ihr Hund ständig an den Pfoten? Kratzt er sich auffällig oft oder leidet immer wieder unter Hautproblemen und Ohrenentzündungen?
Viele Hundehalter vermuten zunächst eine Allergie. Doch häufig beginnt dann eine längere Suche nach der eigentlichen Ursache.

Woran erkennt man eine Allergie beim Hund?
Mögliche Anzeichen sind:
- starker Juckreiz
- häufiges Kratzen
- Pfotenlecken
- gerötete Haut
- Hautentzündungen
- wiederkehrende Ohrenentzündungen
- Fellprobleme
- tränende Augen
- Verdauungsprobleme
Nicht jeder Hund zeigt dieselben Symptome. Manche Hunde leiden überwiegend unter Hautproblemen, andere zusätzlich unter Magen-Darm-Beschwerden.
Welche Allergien kommen bei Hunden vor?
Zu den häufigsten Allergieformen gehören:
Futtermittelallergien
Bestandteile des Futters können bei empfindlichen Hunden Beschwerden auslösen.
Umweltallergien
Manche Hunde reagieren auf Pollen, Hausstaubmilben oder andere Umweltreize.
Flohspeichelallergien
Bereits einzelne Flohstiche können bei betroffenen Hunden starken Juckreiz verursachen.
Warum ist die Ursachenfindung oft schwierig?
Viele Allergiesymptome sehen ähnlich aus.
Juckreiz kann verschiedene Ursachen haben. Nicht immer steckt tatsächlich eine Allergie dahinter.
Auch diese Faktoren können eine Rolle spielen:
- Darmprobleme
- wiederkehrende Belastungen des Immunsystems
- Unverträglichkeiten
- Stress
- weitere gesundheitliche Herausforderungen
Deshalb lohnt es sich häufig, die Situation des Hundes umfassend zu betrachten.
Warum der Darm bei Allergien häufig mit betrachtet werden sollte
Ein großer Teil des Immunsystems steht in engem Zusammenhang mit dem Darm.
Deshalb achten viele ganzheitlich arbeitende Therapeuten bei Allergiepatienten zusätzlich auf:
- die Verdauung
- die Fütterung
- die Kotbeschaffenheit
- die allgemeine Gesundheitssituation
Nicht selten zeigen Hunde mit Allergien gleichzeitig Verdauungsprobleme oder Futtermittelunverträglichkeiten.
Was können Hundehalter beobachten?
Hilfreich können folgende Fragen sein:
- Seit wann bestehen die Beschwerden?
- Treten sie saisonal oder ganzjährig auf?
- Gibt es Veränderungen nach Futterwechseln?
- Sind Haut und Ohren gleichermaßen betroffen?
- Bestehen zusätzlich Verdauungsprobleme?
Je genauer die Beobachtungen sind, desto besser lässt sich die Situation einschätzen.
Mein ganzheitlicher Ansatz
In meiner Arbeit betrachte ich nicht nur einzelne Symptome.
Ich schaue auf:
- die Vorgeschichte Ihres Hundes
- bestehende Beschwerden
- vorhandene Befunde
- mögliche Zusammenhänge
- Ernährung und Lebensumfeld
Ziel ist es, ein möglichst vollständiges Bild der Situation zu erhalten und individuelle Empfehlungen für Ihren Hund zu entwickeln.
Mein Fazit
Allergien beim Hund können die Lebensqualität von Hund und Halter erheblich beeinträchtigen.
Eine sorgfältige Ursachenforschung und eine ganzheitliche Betrachtung können helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen und den Hund individuell zu unterstützen.
Wenn Ihr Hund unter Juckreiz, Hautproblemen oder wiederkehrenden Ohrenentzündungen leidet, begleite ich Sie gerne im Rahmen meiner ganzheitlichen Gesundheitsberatung für Hunde.
Juckreiz beim Hund

Mögliche Ursachen und warum Kratzen nicht immer nur ein Hauptproblem ist
Kratzt sich Ihr Hund ständig? Leckt er immer wieder an den Pfoten oder knabbert an bestimmten Körperstellen?
Juckreiz gehört zu den häufigsten Gründen, warum Hundehalter Hilfe suchen. Für den Hund bedeutet er oft erheblichen Stress und für den Besitzer viele offene Fragen.
Wie zeigt sich Juckreiz beim Hund?
Nicht jeder Hund kratzt sich nur mit der Hinterpfote.
Juckreiz kann sich auch zeigen durch:
- häufiges Pfotenlecken
- Knabbern an Beinen oder Flanken
- Scheuern an Möbeln oder Teppichen
- häufiges Schütteln des Kopfes
- wiederkehrende Ohrenprobleme
- Hautrötungen
- Fellverlust
Je länger die Beschwerden bestehen, desto stärker kann die Haut belastet werden.
Mögliche Ursachen für den Juckreiz
Juckreiz kann viele verschiedene Auslöser haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- Umweltallergien
- Futtermittelunverträglichkeiten
- Parasiten
- Hautinfektionen
- wiederkehrende Entzündungen
- Belastungen des Immunsystems
- individuelle Empfindlichkeiten
Oft liegen nicht nur einzelne Faktoren vor, sondern mehrere Ursachen gleichzeitig.
Warum die Haut häufig nur ein Spiegel des Körpers ist
Die Haut ist das größte Organ des Hundes.
Beschwerden zeigen sich deshalb häufig dort, obwohl die eigentlichen Zusammenhänge an anderer Stelle liegen können.
Bei vielen Hunden lohnt sich deshalb ein Blick auf:
- die Verdauung
- die Darmgesundheit
- die bisherige Krankengeschichte
- die Ernährung
- das allgemeine Wohlbefinden
Eine ganzheitliche Betrachtung kann helfen, Zusammenhänge besser zu erkennen.
Wann treten die Beschwerden auf?
Für die Einschätzung können folgende Beobachtungen hilfreich sein:
- Besteht der Juckreiz ganzjährig oder nur saisonal?
- Sind bestimmte Körperstellen besonders betroffen?
- Treten zusätzlich Durchfall oder Verdauungsprobleme auf?
- Gibt es wiederkehrende Ohrenentzündungen?
- Hat sich das Futter kürzlich verändert?
Solche Informationen liefern oft wichtige Hinweise.
Mein ganzheitlicher Ansatz
In meiner Arbeit steht nicht nur das Symptom im Mittelpunkt.
Ich betrachte die gesamte gesundheitliche Situation Ihres Hundes:
- bisherige Beschwerden
- Vorgeschichte
- vorhandene Befunde
- aktuelle Belastungen
- mögliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Symptomen
Dadurch entsteht häufig ein umfassenderes Bild der Situation.
Was Hundehalter häufig beobachten
Viele meiner Kunden berichten, dass ihr Hund nicht nur unter Juckreiz leidet.
Zusätzlich bestehen oft:
- empfindliche Verdauung
- Hautprobleme
- Fellveränderungen
- Unverträglichkeiten
- wiederkehrende Ohrenentzündungen
Gerade diese Kombinationen können wichtige Hinweise liefern.
Mein Fazit
Juckreiz sollte nicht nur als Hautproblem betrachtet werden. Häufig lohnt es sich, die gesamte gesundheitliche Situation des Hundes genauer anzuschauen.
Je früher mögliche Zusammenhänge erkannt werden, desto gezielter können weitere Schritte geplant werden.
Wenn Ihr Hund unter Juckreiz, Hautproblemen oder wiederkehrenden Beschwerden leidet, begleite ich Sie gerne im Rahmen meiner ganzheitlichen Gesundheitsberatung für Hunde.
Darmgesundheit beim Hund
Warum der Darm eine Schlüsselrolle für das Wohlbefinden spielt
Viele Hundebesitzer denken beim Darm zunächst nur an die Verdauung. Tatsächlich übernimmt der Darm jedoch weit mehr Aufgaben.
Er beeinflusst unter anderem:
- die Nährstoffaufnahme
- das Immunsystem
- das allgemeine Wohlbefinden
- die Kotbeschaffenheit
- die Vitalität des Hundes
Deshalb lohnt es sich, bei wiederkehrenden Beschwerden auch die Darmgesundheit näher zu betrachten.

Woran erkennt man, dass der Darm aus dem Gleichgewicht geraten sein könnte?
Nicht jeder Hund zeigt die gleichen Symptome.
Mögliche Hinweise können sein:
- wiederkehrender Durchfall
- weicher Kot
- Blähungen
- häufiges Grasfressen
- Bauchgeräusche
- wechselnde Kotqualität
- Futtermittelunverträglichkeiten
- Hautprobleme
- Juckreiz
- wiederkehrende Ohrentzündungen
Natürlich können diese Symptome auch andere Ursachen haben. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Darmgesundheit oft besonders.
Warum der Darm so wichtig ist
Über den Darm werden Nährstoffe aus dem Futter aufgenommen und dem Körper zur Verfügung gestellt.
Gleichzeitig bildet der Darm eine wichtige Barriere gegenüber unerwünschten Stoffen aus der Umwelt.
Gerät dieses empfindliche System aus dem Gleichgewicht, kann sich dies an ganz unterschiedlichen Stellen bemerkbar machen.
Faktoren, die die Darmgesundheit beeinflussen können
Verschiedene Belastungen können sich auf den Darm auswirken:
- längere Erkrankungen
- wiederholte Medikamentengaben
- Stress
- Fütterungsfehler
- wiederkehrende Entzündungen
- Parasitenbefall
- individuelle Empfindlichkeiten
Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen.
Darm und Haut: Gibt es einen Zusammenhang?
Viele Hunde mit Hautproblemen zeigen gleichzeitig Auffälligkeiten im Verdauungssystem.
Dazu gehören beispielsweise:
- Juckreiz
- Hautrötungen
- Fellprobleme
- Pfotenlecken
- Ohrenentzündungen
Deshalb betrachte ich bei Hautproblemen nicht nur die Haut selbst, sondern möglichst die gesamte gesundheitliche Situation des Hundes.
Darm und Immunsystem
Ein großer Teil des Immunsystems steht in engem Zusammenhang mit dem Darm.
Aus ganzheitlicher Sicht kann es deshalb sinnvoll sein, bei wiederkehrenden Beschwerden auch diesen Bereich genauer anzuschauen.
Gerade Hunde mit chronischen Problemen profitieren oft davon, wenn nicht nur einzelne Symptome betrachtet werden.
Mein ganzheitlicher Ansatz
In meiner Arbeit schaue ich auf das Gesamtbild:
- Vorgeschichte Ihres Hundes
- bestehende Beschwerden
- Fütterung
- vorhandene Befunde
- Verdauung
- mögliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Symptomen
Oft ergeben sich dadurch wichtige Hinweise, die im Alltag bislang übersehen wurden.
Was Hundehalter selbst beobachten können
Hilfreich ist es, auf folgende Punkte zu achten:
- Wie häufig setzt der Hund Kot ab?
- Wie sieht die Kotbeschaffenheit aus?
- Gibt es Blähungen oder Darmgeräusche?
- Bestehen gleichzeitig Hautprobleme?
- Verändert sich etwas nach Futterumstellungen?
Solche Beobachtungen liefern oft wertvolle Informationen für die weitere Einschätzung.
Mein Fazit
Ein gesunder Darm ist weit mehr als nur Voraussetzung für eine gute Verdauung. Er spielt eine wichtige Rolle für das allgemeine Wohlbefinden des Hundes.
Bei wiederkehrenden Beschwerden wie Durchfall, Juckreiz, Hautproblemen oder Futtermittelunverträglichkeiten kann es sinnvoll sein, auch die Darmgesundheit genauer zu betrachten.
Wenn Sie Ihren Hund ganzheitlich betrachten möchten und nach möglichen Zusammenhängen suchen, begleite ich Sie gerne im Rahmen meiner Gesundheitsberatung für Hunde.
Pfotenlecken beim Hund

Ursachen, Juckreiz und mögliche Zusammenhänge
Leckt Ihr Hund ständig an seinen Pfoten? Sind die Pfoten manchmal gerötet oder wirken gereizt?
Pfotenlecken gehört zu den häufigsten Beschwerden, die Hundehalter beobachten. Gelegentliches Lecken ist völlig normal. Wird das Verhalten jedoch häufiger oder sogar dauerhaft, lohnt sich ein genauerer Blick.
Wann wird Pfotenlecken auffällig?
Hunde nutzen das Lecken ihrer Pfoten zur Fellpflege. Problematisch wird es, wenn:
- die Pfoten täglich intensiv beleckt werden
- bestimmte Pfoten dauerhaft betroffen sind
- die Haut gerötet erscheint
- Verfärbungen im Fell entstehen
- Ihr Hund nachts nicht zur Ruhe kommt
- zusätzlich Juckreiz besteht
Je länger die Beschwerden andauern, desto stärker kann die Haut belastet werden.
Mögliche Ursachen für Pfotenlecken
Pfotenlecken kann verschiedene Ursachen haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- Allergien
- Futtermittelunverträglichkeiten
- Umweltreize
- trockene oder gereizte Haut
- Parasiten
- Entzündungen
- Stress
- individuelle Empfindlichkeiten
Nicht immer steckt nur eine Ursache dahinter. Oft kommen mehrere Faktoren zusammen.
Allergien als möglicher Auslöser
Viele Hunde mit Allergien zeigen Beschwerden an den Pfoten.
Typische Anzeichen können sein:
- Lecken zwischen den Zehen
- Rötungen
- häufiges Knabbern
- wiederkehrende Entzündungen
- gleichzeitige Ohrenprobleme
Gerade bei dauerhaftem Pfotenlecken lohnt es sich, mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten im Blick zu behalten.
Gibt es einen Zusammenhang mit dem Darm?
Viele Hunde mit Haut- und Juckreizproblemen zeigen gleichzeitig Auffälligkeiten im Verdauungssystem.
Dazu können gehören:
- weicher Kot
- Durchfall
- Blähungen
- Futtermittelunverträglichkeiten
Deshalb betrachte ich in meiner Arbeit nicht nur die Pfoten, sondern die gesamte gesundheitliche Situation des Hundes.
Welche Beobachtungen sind hilfreich?
Wenn Ihr Hund ständig an den Pfoten leckt, können folgende Fragen wichtige Hinweise liefern:
- Seit wann besteht das Verhalten?
- Sind alle Pfoten betroffen oder nur einzelne?
- Tritt das Lecken saisonal oder ganzjährig auf?
- Bestehen zusätzlich Haut- oder Ohrenprobleme?
- Gibt es Auffälligkeiten bei der Verdauung?
Solche Informationen helfen dabei, mögliche Zusammenhänge besser einzuordnen.
Mein ganzheitlicher Ansatz
In meiner Gesundheitsberatung steht nicht nur das einzelne Symptom im Mittelpunkt.
Ich betrachte unter anderem:
- die Vorgeschichte Ihres Hundes
- bestehende Beschwerden
- Haut und Fell
- Verdauung und Darmgesundheit
- vorhandene Befunde
- mögliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Symptomen
Oft entsteht dadurch ein deutlich umfassenderes Bild der Situation.
Mein Fazit
Pfotenlecken beim Hund sollte nicht einfach als Angewohnheit abgetan werden. Hinter dem Verhalten können verschiedene Ursachen stehen, die eine genauere Betrachtung sinnvoll machen.
Gerade wenn zusätzlich Juckreiz, Hautprobleme, Ohrenentzündungen oder Verdauungsbeschwerden auftreten, lohnt es sich, den Hund ganzheitlich zu betrachten.
Wenn Ihr Hund unter wiederkehrendem Pfotenlecken oder anderen chronischen Beschwerden leidet, begleite ich Sie gerne im Rahmen meiner ganzheitlichen Gesundheitsberatung für Hunde.
Senioren – ein Blick auf unsere älteren Begleiter

Das Älterwerden ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Teil des Lebens – bei Mensch wie bei Tier. Eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen kann dabei eine wertvolle Grundlage sein, um Tiere im Alter bestmöglich zu unterstützen.
Doch was passiert dabei eigentlich?
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Zellteilung, Organe arbeiten nicht mehr so effizient und die Belastbarkeit lässt nach. Auch das Immunsystem reagiert sensibler auf Schwankungen, weshalb unsere tierischen Senioren anfälliger für unterschiedliche Beschwerden werden.
Wie wir unsere Tiere im Alter unterstützen können:
Damit unsere Tiere auch im hohen Alter ihre Lebensfreude bewahren, können wir einiges tun. Eine wichtige Rolle spielt dabei die richtige Ernährung. Hochwertiges Muskelfleisch, Reduktion der Proteine und ein Einsatz von den richtigen Nahrungsergänzungen sind hier sinnvoll. Auch mehrere kleine Mahlzeiten am Tag helfen, Muskulatur und Energie zu erhalten.
Schmerzen erkennen und ernst nehmen
Probleme mit Gelenken oder Muskeln werden bei älteren Hunden und Katzen häufig als normal angesehen. Doch Schmerzen gehören nicht einfach „zum Alter dazu“ – es gibt verschiedene Wege, sie auf natürliche Weise zu lindern. Sprich mich gerne hierzu an.
Wenn das Alter das Verhalten verändert
Mit zunehmendem Alter können auch Verhaltensänderungen auftreten, zum Beispiel durch Demenz. Diese Prozesse lassen sich leider nicht mehr rückgängig machen. Wichtig für die Tiere ist ein geregelter Tagesablauf. Er gibt ihnen Sicherheit, besonders wenn Sehen und Hören nachlassen und die Orientierung schwerer fällt.
Frühlingszeit - Zeckenzeit

Warum ist Zeckenschutz so wichtig?
Zecken sind nicht nur lästig – sie können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Durch ihren Biss gelangen Krankheitserreger direkt in den Blutkreislauf deines Hundes:
- Borreliose: Kann zu Lahmheit, Fieber und Gelenkentzündungen führen.
- Anaplasmose: Schwächt das Immunsystem, verursacht Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.
- Babesiose: Greift die roten Blutkörperchen an und kann unbehandelt lebensbedrohlich sein.
Natürliche Zeckenabwehr – Diese Hausmittel helfen
Sie möchten auf chemische Mittel verzichten? Es gibt bewährte, natürliche Alternativen, die Zecken abschrecken können:
- Kokosöl – Enthält Laurinsäure, die Zecken fernhält.
- Schwarzkümmelöl – Hat eine abschreckende Wirkung auf Parasiten.
- Bierhefe – Verändert den Körpergeruch ihres Hundes und macht ihn für Zecken weniger attraktiv.
- Bernsteinhalsband – Durch Reibung entsteht eine leichte elektrische Ladung, die Zecken vertreiben kann.
Mechanischer Zeckenschutz – Einfache Vorsichtsmaßnahmen
Neben natürlichen Mitteln können Sie auch mit ein paar einfachen Routinen das Risiko eines Zeckenbefalls deutlich senken:
- Fell regelmäßig kontrollieren: Besonders nach Spaziergängen sollten Sie Ihren Hund gründlich absuchen.
- Achten Sie auf typische Zeckenstellen: Kopf, Ohren, Achseln und die Zwischenräume der Zehen sind besonders beliebt.
Was tun, wenn der Hund eine Zecke hat?
Wenn Sie eine Zecke entdeckt haben gilt: Schnell handeln:
- Greifen Sie die Zecke möglichst nah an der Haut mit einer Zeckenzange oder -karte.
- Ziehen Sie sie langsam und gerade heraus.
- Desinfizieren Sie die Stelle anschließend.
Beobachten Sie die Hautstelle und das Verhalten Ihres Hundes. Wenn sich Rötungen bilden oder ihr Hund sich anders verhält, gehen Sie bitte zum Tierarzt.
Analysen mit der Radionik
Die Radionik ist in der modernen Tierheilpraxis längst zu einem wertvollen Instrument geworden. Auch wenn sie weniger bekannt ist als z. B. die Akupunktur in der Traditionellen Chinesischen Medizin, arbeitet sie nach einem ähnlichen Prinzip: Sie nutzt das feinstoffliche Energiefeld des Körpers, um Hinweise auf Belastungen, Blockaden oder Ungleichgewichte zu erhalten und gezielt zu behandeln.
Wie bei der Akupunktur, geht es auch bei der Radionik darum, das Tier auf seiner energetischen Ebene zu erfassen und zu unterstützen.

Die Radionik ermöglicht es über eine Haaranalyse, einen individuellen Einblick in den energetischen Zustand des Tieres zu erhalten. Sie ist computergestützt, nicht-invasiv und völlig stressfrei für ihr Tier. Im Gegensatz zu anderen energetischen Testverfahren wie dem Pendel oder Muskeltest liefert sie präzise Ergebnisse, unabhängig von der subjektiven Wahrnehmung des Anwenders.
Dabei ist Radionik kein Ersatz für andere Methoden, sondern eine sinnvolle Ergänzung: Sie kann verborgene Zusammenhänge sichtbar machen, die sich sonst nur schwer erfassen lassen und sie hilft dabei, Therapien noch individueller und gezielter zu gestalten.
Haare tragen energetische Informationen, die Rückschlüsse auf körperliche und seelische Vorgänge zulassen. Eine Haaranalyse gibt Aufschluss über:
- Körperliche Prozesse: Verdauung, Entgiftung, Organfunktionen, Bewegungsapparat
- Emotionale Belastungen: Stress, Ängste, seelische Blockaden
- Umweltfaktoren: Elektrosmog, Schadstoffe, geopathische Belastungen
- Energetische Verbindungen: Chakren, Meridiane, Störfelder
- Individuelle Therapieansätze: Homöopathie, Bachblüten, Schüssler Salze, Spagyrik
- Futterunverträglichkeiten: energetische Reaktion auf Inhaltsstoffe
Diese ganzheitliche Betrachtung macht es möglich, gezielte und sanfte Maßnahmen einzuleiten, lange bevor sich Störungen körperlich manifestieren.
Tiere reagieren besonders sensibel auf energetische Impulse, da sie sind nicht von ihren Gedanken beeinflusst sind.
Geben Sie Ihrem Tier die Chance, auf energetischer Ebene behandelt zu werden. Die Radionik bietet eine wunderbare Möglichkeit, es dort abzuholen, wo es gerade steht – individuell, ganzheitlich und lösungsorientiert.

Beispiel aus meiner Praxis
Ein Hund hatte starken, anhaltende Juckreiz. Futterunverträglichkeiten, Parasiten oder Hauterkrankungen konnten bereits ausgeschlossen werden, doch der Juckreiz blieb bestehen.
Durch die Haaranalyse erhielt ich Hinweise auf eine Belastung durch ein chemisches Lösungsmittel.
Daraufhin fragte ich die Besitzerin, ob sie mit dem Begriff dieses Mittels etwas anfangen könne und ob es in letzter Zeit eine Veränderung im häuslichen Wohnumfeld gegeben habe. Nach kurzem Überlegen fiel ihr ein, dass vor wenigen Wochen ein neuer Teppich im Schlafzimmer verlegt worden war – dieser wurde geklebt. Fazit war, dass der Hund auf diesen Kleber reagiert hat.
Nach dem Entfernen des Teppichs verbesserte sich der Zustand des Hundes und der Juckreiz verschwand.
Ohne die Analyse wären diese Zusammenhänge wahrscheinlich unentdeckt geblieben.
Solche Erfahrungen zeigen mir immer wieder, wie wertvoll die Radionik im Praxisalltag ist, gerade dann, wenn klassische Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Wichtiger Hinweis: Die Radionik ist eine Methode der alternativen Medizin. Sie ist aus schulmedizinischer Sicht nicht wissenschaftlich anerkannt und ersetzt weder eine schulmedizinische Diagnose noch eine veterinärmedizinische Behandlung.
Ein Hund mit Herzproblemen
Ein besonders beeindruckendes Beispiel für die Wirksamkeit der Radionik ist der Fall eines Hundes mit Herzproblemen, die erstmals nach einer durchgeführten Operation des Hundes aufgetreten sind.
Mit Hilfe der Haaranalyse bekam ich eine Blockade in der Brustwirbelsäule angezeigt, der blockierte Brustwirbel steht mit den Herzklappen in Verbindung. Durch eine osteopathische Behandlung konnte die Blockade gelöst werden und die Herzklappe schließt nun wieder korrekt.
Dieses Beispiel zeigt, wie eine ganzheitliche Betrachtung eines Symptoms essenziell für die Genesung des Tieres sein kann.
Urlaubszeit
Wer kennt es nicht: Urlaub steht an, und plötzlich stellt sich die Frage, wie der Hund unterwegs artgerechtes Futter bekommt. Eine Lösung kann sein: Einkochen.
Egal ob mit Einkochautomat oder Schnellkochtopf. Welche Methode sich am besten eignet, hängt von der Größe Ihres Hundes und der Menge ab, die Sie vorbereiten möchten.
Zubereitung Schritt für Schritt:
- Weckgläser vorbereiten:
Gläser, Deckel und Gummiringe heiß ausspülen. Alles muss absolut sauber und fettfrei sein – besonders der Rand der Gläser! Sonst hält das Vakuum später nicht. - Fleisch einfüllen:
Abgewogenes Fleisch in die Gläser geben, ggf. mit etwas Fleischsaft auffüllen. Darauf achten, dass der Rand sauber bleibt. - Deckel & Klammern:
Gummiring auf den Deckel legen, Deckel aufsetzen und mit Klammern befestigen.
Achtung: - Schnellkochtopf: 3 Klammern
- Einkochautomat: 2 Klammern
- Einkochen:
Gläser in den Schnellkochtopf stellen, Wasser hinzufügen und bei vollem Druck 30 Minuten einkochen. Beim Einkochautomaten entsprechend länger.
Tipp:
Das Gemüse kann auf die gleiche Weise eingekocht werden. Alternativ kann man es auch direkt mit dem Fleisch kombinieren. Wichtig ist: Mineralien, Vitamine und Öle erst nach dem Einkochen frisch hinzufügen. So bleibt die Nährstoffqualität erhalten.
Plötzliche Schmerzen beim Hund
Heute möchte ich einen Fall teilen, den viele Hundebesitzer*innen kennen: plötzliche Schmerzen bei ihrem Tier – oft ohne ersichtlichen Grund.
Mein Hund begann plötzlich zu zittern und zog dabei sichtbar sein rechtes Hinterbein hoch. Ein typisches Zeichen, dass etwas nicht stimmt und er Schmerzen hat. Ich tastete das Bein vorsichtig ab, konnte jedoch keine äußeren Verletzungen feststellen. Er zeigte auch keine Schmerzäußerung beim Abtasten – kein Winseln, kein Rückzucken.
Ich fragte über die Radionik nach. Die Analyse ergab eine sehr deutliche Resonanz auf das rechte Knie – Schmerzen 99 %.
Sanfte Hilfe mit Frequenzen und Homöopathie:
Auf Grundlage dieser Erkenntnis suchte ich für ihn passende frequente Schwingungen aus, die in Zusammenhang mit Gelenken, Kniestrukturen, Schmerzen und Entzündung stehen. Daraus stellte ich Informationskügelchen – also homöopathische Globuli, die durch radionische Frequenzübertragung gezielt auf das gefundene Thema programmiert wurden.
Diese informierten Globuli verabreiche ich ihm nun– zusätzlich zur energetischen Besendung mit den gleichen Frequenzen über meine radionische Plattform.
Kurze Zeit später stand mein Hund vor mir und forderte seinen Spaziergang ein, den ich allerdings angepasst kurz und achtsam gestaltete. Zu meiner großen Freude lief er dabei völlig unauffällig – kein Humpeln, kein Zittern, keine Schonhaltung. Es war, als wäre nichts gewesen.
Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, wie kraftvoll und wirksam sanfte Methoden wie die Radionik und die richtigen abgestimmte Impulse sein können.
Plötzliches Lahmen oder Zittern kann viele Ursachen haben. Häufige Auslöser für Beschwerden im Kniebereich beim Hund sind:
- Verstauchungen oder Zerrungen (z. B. beim Toben oder Springen)
- Kreuzbandriss – eine häufige, oft übersehene Ursache bei mittelgroßen und großen Hunden
- Arthrose im Kniegelenk – vor allem bei älteren Hunden
- Luxation der Kniescheibe (Patellaluxation) – häufig bei kleinen Rassen
- Entzündungen oder Schleimbeutelreizungen
Wann zum Tierarzt?
Die radionische Begleitung ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Ich empfehle dringend einen Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker, wenn:
✔ die Beschwerden länger als 1–2 Tage anhalten
✔ das Tier starke Schmerzen zeigt oder nicht mehr auftreten kann
✔ Schwellungen, Fieber oder Unruhe hinzukommen
✔ die Ursache unklar bleibt
Die radionische Begleitung kann dabei unterstützend und ergänzend wirken – oft sehr hilfreich bei chronischen oder unklaren Beschwerden, zur Regulation und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
Wenn der Darm Probleme macht
Der Darm spielt bei vielen Erkrankungen eine entscheidende Rolle.
80% des Immunsystems sitzen hier und somit leistet er auch bei unseren Tieren einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit.
Erbrechen, wiederkehrende Durchfälle, schleimiger Kot und juckende Haut– solche Beschwerden sehe ich in meiner Praxis sehr häufig.
Wichtig ist hier: Eine sichere Diagnostik, um den Ursachen auf die Schliche zu kommen. Dafür biete ich den Durchfallscreen von Vetscreen an. Hierbei handelt es sich um eine spezialisierte Laboruntersuchung, die wertvolle Einblicke in die Darmfunktion Ihres Tieres liefert.
Dieser Test beantwortet wichtige Fragen, zum Beispiel:
- Stichpunkt Mikrobiom: Besteht eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht der Darmflora?
- Funktioniert die Bauchspeicheldrüse einwandfrei?
- Gibt es Hinweise auf einen „Leaky Gut“, also einen durchlässigen Darm?
- Liegt ein Parasiten- oder Giardienbefall vor?
Die Ergebnisse sind Grundlage für eine gezielte naturheilkundliche Therapie – damit der Darm wieder ins Gleichgewicht findet.
Übersäuerung
Übersäuerung – wenn das innere Gleichgewicht kippt

"Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles"
Wusste schon Claude Bernard, 1870. Er vertrat schon damas die Auffassung, dass die Gesundheit eines Organismus weniger von einzelnen Krankheitserregern abhängt, sondern maßgeblich vom inneren Milieu des Körpers – also dem Lebensumfeld der Zellen. Nur wenn dieses Milieu ausgeglichen ist, können Zellen optimal arbeiten, Nährstoffe aufnehmen, Schadstoffe ausscheiden und Energie produzieren.
Ist das Milieu dagegen gestört, etwa durch Übersäuerung, Stress oder Umweltbelastungen, werden Zellen blockiert. Krankheitserreger haben leichteres Spiel, Entzündungen und Stoffwechselstörungen können entstehen, und selbst gute Nahrung oder Supplemente wirken nur eingeschränkt.
Bernards Erkenntnis zeigt uns damit einen entscheidenden Ansatzpunkt: Gesundheit beginnt im Milieu, nicht bei der Bekämpfung einzelner Erreger. Wer das versteht, kann gezielt Bedingungen schaffen, unter denen Körper und Zellen langfristig vital und widerstandsfähig bleiben.
Warum Übersäuerung so problematisch ist
Der Säure-Basen-Haushalt ist maßgeblich für die Vitalität, das Wohlbefinden und die Gesundheit unseres Tieres verantwortlich.
Viele Tierhalter achten sehr auf gutes Futter, Bewegung und Pflege – und doch zeigt das Tier manchmal Anzeichen, dass „etwas nicht stimmt“.
Häufig steckt der Grund hierfür im inneren Körpermilieu. Hier leben und arbeiten nämlich unsere Zellen und erfüllen dort lebenswichtige Aufgaben. Für ihre Arbeit benötigen Sie Energie und Enzyme, die wider rum Aminosäuren und Co Faktoren zur ihrer Bildung benötigen, damit der Stoffwechsel richtig funktionieren kann.
Eine gesunde Zelle ist aktiv, durchlässig und gut versorgt. Bei einer Übersäuerung verändert sich ihr ph Wert.
Die Zellmembran wird weniger durchlässig, Stoffwechselrückstände lagern sich ab, und die Aufnahme von Nährstoffen oder Supplementen wird blockiert.
Selbst die hochwertigste Nahrung kann dann nicht mehr vollständig verwertet werden. Die Zelle arbeitet wie in einer „dicken Suppe“ – träge, überlastet und energielos. Auf Dauer kann das zu einem Teufelskreis führen: mangelnde Zellenergie, chronische Entzündungen und eine zunehmende Schwächung des Immunsystems.
Die Übersäuerung kommt schleichend
Die Säurebelastung in den Zellen entsteht oft durch ein „vermülltes“ Bindegewebe, das Nährstoffe nur unzureichend zu den Zellen transportiert und Abfallprodukte nicht effektiv abführt. Gleichzeitig geraten die körpereigenen Basenpuffersysteme an ihre Grenzen oder die Säurezufuhr ist über einen längeren Zeitraum zu hoch.
Ein großer Einflussfaktor ist dabei die Fütterung und Haltung der Tiere.
Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Getreide, Pestizide oder Schimmelpilze im Futter sowie Stress können bei einigen Tieren die Säurelast deutlich erhöhen und das Gleichgewicht im Körper stören.
Wenn Zellen über längere Zeit zu wenig Nährstoffe erhalten oder der Stoffaustausch über die Zellmembran verlangsamt bzw. blockiert ist, kann dies tiefgreifende Folgen haben. So entstehen viele Probleme, die zunächst nach Überlastung oder Übergewicht aussehen – wie beispielsweise Probleme innerhalb des Bewegungsapparates.
Es kann sich ein Sauerstoffmangel im Gewebe entwickeln. Dadurch reagieren die Abwehrzellen des Bindegewebes, indem sie Entzündungshormone freisetzen. Dieser Daueralarm schwächt das Immunsystem kontinuierlich und kann eine Vielzahl von Problemen begünstigen.
Die vier Stufen vom Ungleichgewicht zur Krankheit
Funktionelle Störung
Der Körper versucht, das Gleichgewicht zu halten. Erste Warnzeichen sind leichte Erschöpfung, trändende Augen, Infektanfälligkeit
Regulationsstörung
Der Organismus kann das Ungleichgewicht nicht mehr selbst ausgleichen. Stoffwechsel und Entgiftung laufen langsamer, die Regeneration nach Belastungen dauert länger.
Strukturelle Veränderung
Es entstehen sichtbare oder fühlbare Veränderungen: Muskelverspannungen, Gelenkprobleme, Haut- und Verdauungsstörungen, wiederkehrende Entzündungen.
Chronische Erkrankung
Die Selbstregulation des Körpers ist stark eingeschränkt. Nun sind gezielte Unterstützung, Umstellung der Ernährung und Entsäuerung notwendig, um die Zellen wieder „in Schwung“ zu bringen.
Zellgesundheit – die Basis für Vitalität und Heilung
Gesundheit beginnt in der Zelle. Nur in einem ausgeglichenen Milieu kann sie Nährstoffe aufnehmen, Schadstoffe ausscheiden und Energie produzieren.
Darum ist die Arbeit am Säure-Basen-Haushalt kein kurzfristiger Trend, sondern ein zentraler Bestandteil ganzheitlicher Tiergesundheit. Ziel ist es, die Bedingungen zu schaffen, unter denen der Körper sich selbst regulieren und regenerieren kann.
Eine artgerechte Fütterung, Bewegung, emotionale Ausgeglichenheit und gezielte Unterstützung der Entsäuerung helfen, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen – Schritt für Schritt.
Fazit: Echte Gesundheit beginnt in der Zelle
Wer die Zellgesundheit seines Tieres stärkt, legt den Grundstein für langfristige Vitalität, Belastbarkeit und Lebensfreude. Übersäuerung ist dabei kein Symptom, das man einfach „wegbehandelt“, sondern ein Hinweis darauf, dass der Körper Unterstützung braucht, um wieder in Balance zu kommen.
Denn: Nur in einem harmonischen inneren Milieu kann der Organismus seine erstaunlichen Selbstheilungskräfte voll entfalten.




