Senioren – ein Blick auf unsere älteren Begleiter

Das Älterwerden ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Teil des Lebens – bei Mensch wie bei Tier. Eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen kann dabei eine wertvolle Grundlage sein, um Tiere im Alter bestmöglich zu unterstützen.

Doch was passiert dabei eigentlich? 

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Zellteilung, Organe arbeiten nicht mehr so effizient und die Belastbarkeit lässt nach. Auch das Immunsystem reagiert sensibler auf Schwankungen, weshalb unsere tierischen Senioren anfälliger für unterschiedliche Beschwerden werden.

Wie wir unsere Tiere im Alter unterstützen können:

Damit  unsere Tiere auch im hohen Alter ihre Lebensfreude bewahren, können wir einiges tun. Eine wichtige Rolle spielt dabei die richtige Ernährung. Hochwertiges Muskelfleisch, Reduktion der Proteine und ein Einsatz von den richtigen Nahrungsergänzungen sind hier sinnvoll. Auch mehrere kleine Mahlzeiten am Tag helfen, Muskulatur und Energie zu erhalten. 

Schmerzen erkennen und ernst nehmen

Probleme mit Gelenken oder Muskeln werden bei älteren Hunden und Katzen häufig als normal angesehen. Doch Schmerzen gehören nicht einfach „zum Alter dazu“ – es gibt verschiedene Wege, sie auf natürliche Weise zu lindern. Sprechen Sie mich gerne hierzu an.

Wenn das Alter das Verhalten verändert

Mit zunehmendem Alter können auch Verhaltensänderungen auftreten, zum Beispiel durch Demenz. Diese Prozesse lassen sich leider nicht mehr rückgängig machen. Wichtig für die Tiere ist ein geregelter Tagesablauf. Er gibt ihnen Sicherheit, besonders wenn Sehen und Hören nachlassen und die Orientierung schwerer fällt.

Frühlingszeit - Zeckenzeit

Warum ist Zeckenschutz so wichtig?

Zecken sind nicht nur lästig – sie können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Durch ihren Biss gelangen Krankheitserreger direkt in den Blutkreislauf deines Hundes:

  • Borreliose: Kann zu Lahmheit, Fieber und Gelenkentzündungen führen.
  • Anaplasmose: Schwächt das Immunsystem, verursacht Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.
  • Babesiose: Greift die roten Blutkörperchen an und kann unbehandelt lebensbedrohlich sein.

Natürliche Zeckenabwehr – Diese Hausmittel helfen

Sie möchten auf chemische Mittel verzichten? Es gibt bewährte, natürliche Alternativen, die Zecken abschrecken können:

  • Kokosöl – Enthält Laurinsäure, die Zecken fernhält.
  • Schwarzkümmelöl – Hat eine abschreckende Wirkung auf Parasiten.
  • Bierhefe – Verändert den Körpergeruch deines Hundes und macht ihn für Zecken weniger attraktiv.
  • Bernsteinhalsband – Durch Reibung entsteht eine leichte elektrische Ladung, die Zecken vertreiben kann.

Mechanischer Zeckenschutz – Einfache Vorsichtsmaßnahmen

Neben natürlichen Mitteln können Sie auch mit ein paar einfachen Routinen das Risiko eines Zeckenbefalls deutlich senken:

  • Fell regelmäßig kontrollieren: Besonders nach Spaziergängen sollten Sie ihren Hund gründlich absuchen.
  • Achten sie auf typische Zeckenstellen: Kopf, Ohren, Achseln und die Zwischenräume der Zehen sind besonders beliebt.

Was tun, wenn der Hund eine Zecke hat?

Wenn Sie eine Zecke entdecken gilt: Schnell, aber vorsichtig handeln:

  • Greifen Sie die Zecke möglichst nah an der Haut mit einer Zeckenzange oder -karte.
  • Ziehen sie sie langsam und gerade heraus – nicht drehen!
  • Desinfizieren Sie die Stelle anschließend.

Beobachten Sie die Hautstelle und das Verhalten deines Hundes. Wenn sich Rötungen bilden oder dein Hund sich anders verhält, gehen Sie bitte zum Tierarzt.

Analysen mit der Radionik

Die Radionik ist in der modernen Tierheilpraxis längst zu einem wertvollen Instrument geworden. Auch wenn sie weniger bekannt ist als z. B. die Akupunktur in der Traditionellen Chinesischen Medizin, arbeitet sie nach einem ähnlichen Prinzip: Sie nutzt das feinstoffliche Energiefeld des Körpers, um Hinweise auf Belastungen, Blockaden oder Ungleichgewichte zu erhalten und gezielt zu behandeln.

Wie bei der Akupunktur, bei der die Wirkung über energetische Bahnen wie Meridiane erklärt wird (deren exakter Verlauf ebenfalls nicht sichtbar messbar ist), geht es auch bei der Radionik darum, das Tier auf seiner energetischen Ebene zu erfassen und zu unterstützen.

Die Radionik ermöglicht es über eine Haaranalyse, einen individuellen Einblick in den energetischen Zustand des Tieres zu erhalten. Sie ist computergestützt, nicht-invasiv und völlig stressfrei für ihr Tier. Im Gegensatz zu anderen energetischen Testverfahren wie dem Pendel oder Muskeltest liefert sie präzise Ergebnisse, unabhängig von der subjektiven Wahrnehmung des Anwenders.

Dabei ist Radionik kein Ersatz für andere Methoden, sondern eine sinnvolle Ergänzung: Sie kann verborgene Zusammenhänge sichtbar machen, die sich sonst nur schwer erfassen lassen und sie hilft dabei, Therapien noch individueller und gezielter zu gestalten.

Haare tragen energetische Informationen, die Rückschlüsse auf körperliche und seelische Vorgänge zulassen. Eine Haaranalyse gibt Aufschluss über:

  • Körperliche Prozesse: Verdauung, Entgiftung, Organfunktionen, Bewegungsapparat
  • Emotionale Belastungen: Stress, Ängste, seelische Blockaden
  • Umweltfaktoren: Elektrosmog, Schadstoffe, geopathische Belastungen
  • Energetische Verbindungen: Chakren, Meridiane, Störfelder
  • Individuelle Therapieansätze: Homöopathie, Bachblüten, Schüssler Salze, Spagyrik
  • Futterunverträglichkeiten: energetische Reaktion auf Inhaltsstoffe

Diese ganzheitliche Betrachtung macht es möglich, gezielte und sanfte Maßnahmen einzuleiten, lange bevor sich Störungen körperlich manifestieren.

Tiere reagieren besonders sensibel auf energetische Impulse, da sie sind nicht von ihren Gedanken beeinflusst sind.  

Geben Sie ihrem Tier die Chance, auf energetischer Ebene behandelt zu werden. Die Radionik bietet eine wunderbare Möglichkeit, es dort abzuholen, wo es gerade steht – individuell, ganzheitlich und lösungsorientiert.

Beispiel aus meiner Praxis

Ein Hund wurde mit starkem, anhaltendem Juckreiz vorgestellt. Futterunverträglichkeiten, Parasiten oder Hauterkrankungen konnten bereits ausgeschlossen werden, doch der Juckreiz blieb bestehen.

Durch die radionische Haaranalyse erhielt ich Hinweise auf eine energetische Belastung durch Umweltgifte, insbesondere auf ein chemisches Lösungsmittel.

Daraufhin fragte ich die Besitzerin, ob sie mit dem Begriff dieses Mittels etwas anfangen könne und ob es in letzter Zeit eine Veränderung im häuslichen Wohnumfeld gegeben habe. Nach kurzem Überlegen fiel ihr ein, dass vor wenigen Wochen ein neuer Teppich im Schlafzimmer verlegt worden war – dieser wurde geklebt. Fazit war, dass der Hund auf diesen Kleber reagiert hat.

Nach dem Entfernen des Teppichs verbesserte sich der Zustand des Hundes und der Juckreiz verschwand.

Ohne die energetische Analyse wären diese Zusammenhänge wahrscheinlich unentdeckt geblieben.

Solche Erfahrungen zeigen mir immer wieder, wie wertvoll die Radionik im Praxisalltag ist, gerade dann, wenn klassische Verfahren an ihre Grenzen stoßen.

 

 

Wichtiger Hinweis: Die Radionik ist eine Methode der alternativen Medizin. Sie ist aus schulmedizinischer Sicht nicht wissenschaftlich anerkannt und ersetzt weder eine schulmedizinische Diagnose noch eine veterinärmedizinische Behandlung.

Ein Hund mit Herzproblemen

Ein besonders beeindruckendes Beispiel für die Wirksamkeit der Radionik ist der Fall eines Hundes mit Herzproblemen, die erstmals nach einer durchgeführten Operation des Hundes aufgetreten sind. 

Mit Hilfe der Haaranalyse bekam ich eine Blockade in der Brustwirbelsäule angezeigt, der blockierte Brustwirbel steht mit den Herzklappen in Verbindung. Durch eine osteopathische Behandlung konnte die Blockade gelöst werden und die Herzklappe schließt nun wieder korrekt.

Dieses Beispiel zeigt, wie eine ganzheitliche Betrachtung eines Symptoms essenziell für die Genesung des Tieres sein kann.

Urlaubszeit

Wer kennt es nicht: Urlaub steht an, und plötzlich stellt sich die Frage, wie der Hund unterwegs artgerechtes Futter bekommt. Eine Lösung kann sein: Einkochen.

Egal ob mit Einkochautomat oder Schnellkochtopf. Welche Methode sich am besten eignet, hängt von der Größe Ihres Hundes und der Menge ab, die Sie vorbereiten möchten.

Zubereitung Schritt für Schritt:

  • Weckgläser vorbereiten:
    Gläser, Deckel und Gummiringe heiß ausspülen. Alles muss absolut sauber und fettfrei sein – besonders der Rand der Gläser! Sonst hält das Vakuum später nicht.
  • Fleisch einfüllen:
    Abgewogenes Fleisch in die Gläser geben, ggf. mit etwas Fleischsaft auffüllen. Darauf achten, dass der Rand sauber bleibt.
  • Deckel & Klammern:
    Gummiring auf den Deckel legen, Deckel aufsetzen und mit Klammern befestigen.
    Achtung:
  • Schnellkochtopf: 3 Klammern
  • Einkochautomat: 2 Klammern
  • Einkochen:
    Gläser in den Schnellkochtopf stellen, Wasser hinzufügen und bei vollem Druck 30 Minuten einkochen. Beim Einkochautomaten entsprechend länger. 

 

Tipp:
Das Gemüse kann auf die gleiche Weise eingekocht werden. Alternativ kann man es auch direkt mit dem Fleisch kombinieren. Wichtig ist: Mineralien, Vitamine und Öle erst nach dem Einkochen frisch hinzufügen. So bleibt die Nährstoffqualität erhalten.

Plötzliche Schmerzen beim Hund 

Heute möchte ich einen Fall teilen, den viele Hundebesitzer*innen kennen: plötzliche Schmerzen bei ihrem Tier – oft ohne ersichtlichen Grund.

Mein Hund begann plötzlich zu zittern und zog dabei sichtbar sein rechtes Hinterbein hoch. Ein typisches Zeichen, dass etwas nicht stimmt und er Schmerzen  hat. Ich tastete das Bein vorsichtig ab, konnte jedoch keine äußeren Verletzungen feststellen. Er zeigte auch keine Schmerzäußerung beim Abtasten – kein Winseln, kein Rückzucken. 

Ich fragte über die Radionik nach. Die Analyse ergab eine sehr deutliche Resonanz auf das rechte Knie – Schmerzen 99 %.

Sanfte Hilfe mit Frequenzen und Homöopathie:

Auf Grundlage dieser Erkenntnis suchte ich für ihn passende frequente Schwingungen aus, die in Zusammenhang mit Gelenken, Kniestrukturen, Schmerzen und Entzündung stehen. Daraus stellte ich Informationskügelchen – also homöopathische Globuli, die durch radionische Frequenzübertragung gezielt auf das gefundene Thema programmiert wurden.

Diese informierten Globuli verabreiche ich ihm nun– zusätzlich zur energetischen Besendung mit den gleichen Frequenzen über meine radionische Plattform.

Kurze Zeit später stand mein Hund vor mir und forderte seinen Spaziergang ein, den ich allerdings angepasst kurz und achtsam gestaltete. Zu meiner großen Freude lief er dabei völlig unauffällig – kein Humpeln, kein Zittern, keine Schonhaltung. Es war, als wäre nichts gewesen.

Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, wie kraftvoll und wirksam sanfte Methoden wie die Radionik und die richtigen abgestimmte Impulse sein können.

 

Plötzliches Lahmen oder Zittern kann viele Ursachen haben. Häufige Auslöser für Beschwerden im Kniebereich beim Hund sind:

  • Verstauchungen oder Zerrungen (z. B. beim Toben oder Springen)
  • Kreuzbandriss – eine häufige, oft übersehene Ursache bei mittelgroßen und großen Hunden
  • Arthrose im Kniegelenk – vor allem bei älteren Hunden
  • Luxation der Kniescheibe (Patellaluxation) – häufig bei kleinen Rassen
  • Entzündungen oder Schleimbeutelreizungen

Wann zum Tierarzt?

Die radionische Begleitung ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Ich empfehle dringend einen Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker, wenn:

✔ die Beschwerden länger als 1–2 Tage anhalten
✔ das Tier starke Schmerzen zeigt oder nicht mehr auftreten kann
✔ Schwellungen, Fieber oder Unruhe hinzukommen
✔ die Ursache unklar bleibt

Die radionische Begleitung kann dabei unterstützend und ergänzend wirken – oft sehr hilfreich bei chronischen oder unklaren Beschwerden, zur Regulation und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Wenn der Darm Probleme macht

Der Darm spielt bei vielen Erkrankungen eine entscheidende Rolle. 

80% des Immunsystems sitzen hier und somit leistet er auch bei unseren Tieren einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit. 

Erbrechen, wiederkehrende Durchfälle, schleimiger Kot und juckende Haut– solche Beschwerden sehe ich in meiner Praxis sehr häufig.

Wichtig ist hier: Eine sichere Diagnostik, um den Ursachen auf die Schliche zu kommen. Dafür biete ich den Durchfallscreen von Vetscreen an. Hierbei handelt es sich um eine spezialisierte Laboruntersuchung, die wertvolle Einblicke in die Darmfunktion Ihres Tieres liefert.

Dieser Test beantwortet wichtige Fragen, zum Beispiel:

  • Stichpunkt Mikrobiom: Besteht eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht der Darmflora?
  • Funktioniert die Bauchspeicheldrüse einwandfrei?
  • Gibt es Hinweise auf einen „Leaky Gut“, also einen durchlässigen Darm?
  • Liegt ein Parasiten- oder Giardienbefall vor?

Die Ergebnisse sind Grundlage für eine gezielte naturheilkundliche Therapie – damit der Darm wieder ins Gleichgewicht findet.

Hydroxypathie

Übersäuerung – wenn das innere Gleichgewicht kippt

"Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles" 

Wusste schon Claude Bernard, 1870. Er vertrat schon damas die Auffassung, dass die Gesundheit eines Organismus weniger von einzelnen Krankheitserregern abhängt, sondern maßgeblich vom inneren Milieu des Körpers – also dem Lebensumfeld der Zellen. Nur wenn dieses Milieu ausgeglichen ist, können Zellen optimal arbeiten, Nährstoffe aufnehmen, Schadstoffe ausscheiden und Energie produzieren.

Ist das Milieu dagegen gestört, etwa durch Übersäuerung, Stress oder Umweltbelastungen, werden Zellen blockiert. Krankheitserreger haben leichteres Spiel, Entzündungen und Stoffwechselstörungen können entstehen, und selbst gute Nahrung oder Supplemente wirken nur eingeschränkt.

Bernards Erkenntnis zeigt uns damit einen entscheidenden Ansatzpunkt: Gesundheit beginnt im Milieu, nicht bei der Bekämpfung einzelner Erreger. Wer das versteht, kann gezielt Bedingungen schaffen, unter denen Körper und Zellen langfristig vital und widerstandsfähig bleiben.

Warum Übersäuerung  so problematisch ist

Der Säure-Basen-Haushalt ist maßgeblich für die Vitalität, das Wohlbefinden und die Gesundheit unseres Tieres verantwortlich. 

Viele Tierhalter achten sehr auf gutes Futter, Bewegung und Pflege – und doch zeigt das Tier manchmal Anzeichen, dass „etwas nicht stimmt“. 

Häufig steckt der Grund hierfür im inneren Körpermilieu. Hier leben und arbeiten nämlich unsere Zellen und erfüllen dort lebenswichtige Aufgaben. Für ihre Arbeit benötigen Sie Energie und Enzyme, die wider rum Aminosäuren und Co Faktoren zur ihrer Bildung benötigen, damit der Stoffwechsel richtig funktionieren kann.  

Eine gesunde Zelle ist aktiv, durchlässig und gut versorgt. Bei einer Übersäuerung verändert sich ihr ph Wert.
Die Zellmembran wird weniger durchlässig, Stoffwechselrückstände lagern sich ab, und die Aufnahme von Nährstoffen oder Supplementen wird blockiert.

Selbst die hochwertigste Nahrung kann dann nicht mehr vollständig verwertet werden. Die Zelle arbeitet wie in einer „dicken Suppe“ – träge, überlastet und energielos. Auf Dauer kann das zu einem Teufelskreis führen: mangelnde Zellenergie, chronische Entzündungen und eine zunehmende Schwächung des Immunsystems.

Die Übersäuerung kommt schleichend

Die Säurebelastung in den Zellen entsteht oft durch ein „vermülltes“ Bindegewebe, das Nährstoffe nur unzureichend zu den Zellen transportiert und Abfallprodukte nicht effektiv abführt. Gleichzeitig geraten die körpereigenen Basenpuffersysteme an ihre Grenzen oder die Säurezufuhr ist über einen längeren Zeitraum zu hoch.

Ein großer Einflussfaktor ist dabei die Fütterung und Haltung der Tiere. 

Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Getreide, Pestizide oder Schimmelpilze im Futter sowie Stress können bei einigen Tieren die Säurelast deutlich erhöhen und das Gleichgewicht im Körper stören.

Wenn Zellen über längere Zeit zu wenig Nährstoffe erhalten oder der Stoffaustausch über die Zellmembran verlangsamt bzw. blockiert ist, kann dies tiefgreifende Folgen haben. So entstehen viele Probleme, die zunächst nach Überlastung oder Übergewicht aussehen – wie beispielsweise Probleme innerhalb des Bewegungsapparates. 

Es kann sich ein Sauerstoffmangel im Gewebe entwickeln. Dadurch reagieren die Abwehrzellen des Bindegewebes, indem sie Entzündungshormone freisetzen. Dieser Daueralarm schwächt das Immunsystem kontinuierlich und kann eine Vielzahl von Problemen begünstigen.

Die vier Stufen vom Ungleichgewicht zur Krankheit

Funktionelle Störung
Der Körper versucht, das Gleichgewicht zu halten. Erste Warnzeichen sind leichte Erschöpfung, trändende Augen, Infektanfälligkeit

Regulationsstörung
Der Organismus kann das Ungleichgewicht nicht mehr selbst ausgleichen. Stoffwechsel und Entgiftung laufen langsamer, die Regeneration nach Belastungen dauert länger.

Strukturelle Veränderung
Es entstehen sichtbare oder fühlbare Veränderungen: Muskelverspannungen, Gelenkprobleme, Haut- und Verdauungsstörungen, wiederkehrende Entzündungen.

Chronische Erkrankung
Die Selbstregulation des Körpers ist stark eingeschränkt. Nun sind gezielte Unterstützung, Umstellung der Ernährung und Entsäuerung notwendig, um die Zellen wieder „in Schwung“ zu bringen.

Zellgesundheit – die Basis für Vitalität und Heilung

Gesundheit beginnt in der Zelle. Nur in einem ausgeglichenen Milieu kann sie Nährstoffe aufnehmen, Schadstoffe ausscheiden und Energie produzieren.

Darum ist die Arbeit am Säure-Basen-Haushalt kein kurzfristiger Trend, sondern ein zentraler Bestandteil ganzheitlicher Tiergesundheit. Ziel ist es, die Bedingungen zu schaffen, unter denen der Körper sich selbst regulieren und regenerieren kann.

Eine artgerechte Fütterung, Bewegung, emotionale Ausgeglichenheit und gezielte Unterstützung der Entsäuerung helfen, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen – Schritt für Schritt.

Fazit: Echte Gesundheit beginnt in der Zelle

Wer die Zellgesundheit seines Tieres stärkt, legt den Grundstein für langfristige Vitalität, Belastbarkeit und Lebensfreude. Übersäuerung ist dabei kein Symptom, das man einfach „wegbehandelt“, sondern ein Hinweis darauf, dass der Körper Unterstützung braucht, um wieder in Balance zu kommen.

Denn: Nur in einem harmonischen inneren Milieu kann der Organismus seine erstaunlichen Selbstheilungskräfte voll entfalten.

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